Ziel 2-Wettbewerbe mobilisieren landesweit Innovationen in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung

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Ziel 2-Wettbewerbe mobilisieren landesweit Innovationen in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung

Ministerin_Christa_Thoben

Wettbewerbsverfahren als Prinzip für die Vergabe der Ziel 2-Mittel der Europäischen Union haben sich in Nordrhein-Westfalen bewährt. Nachdem 22 der insgesamt 24 Wettbewerbe in der ersten Runde durchgeführt und 18 mit Jury-Entscheidung abgeschlossen sind, bestätigt eine erste Zwischenbilanz: Der Ansatz der Landesregierung, die besten Ideen und Konzepte im Wettbewerb der Regionen zu fördern, greift.

Seit Beginn der ersten Wettbewerbsrunde Mitte 2007 gab es 1.415 Projektideen mit rund 5.000 beteiligten Kooperationspartnern. Davon haben 1.283 Ideenskizzen an Wettbewerben teilgenommen, die bereits durch Jury-Entscheidung abgeschlossen sind. Genau 345 davon sind so genannte Siegerprojekte, die von den Jury-Mitgliedern für eine  Förderung vorgeschlagen wurden. Das entspricht einer landesweiten, durchschnittlichen Erfolgsquote von 26,8 Prozent.„Wir haben mit dem Wettbewerb eine beachtliche Mobilisierung in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung im gesamten Land erreicht“, fasste Wirtschaftsministerin Thoben am 5.11. den ersten Zwischenbericht zum NRW Ziel 2-Programm (EFRE) 2007-2013 zusammen.

Auch die Verteilung der Wettbewerbsbeiträge auf die unterschiedlichen Zielgruppen ist ausgewogen: 43 Prozent der eingereichten Skizzen stammen aus Unternehmen, 37 Prozent von Kommunen, Vereinen und ähnlichen Einrichtungen, 20 Prozent aus Hochschulen und Forschungsinstituten. Vergleichbar verteilen sich die sog. „Siegerprojekte“ auf diese Zielgruppen: 38 Prozent stammen aus Unternehmen, 37 Prozent aus Kommunen, 25 Prozent aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Die zur Förderung empfohlenen Vorhaben beschränken sich in ihrer strukturpolitischen Auswirkung in aller Regel nicht ausschließlich auf den engen Raum des Hauptantragstellers. Die Innovationsimpulse wirken durch die hohe Zahl an Kooperationspartnern weit darüber hinaus. Gerade diese landesweiten Innovationsprozesse und die Stärkung der Wertschöpfungsketten stehen im Fokus der Förderung zur Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.

Ablauf und Ergebnisse der bisher durchgeführten Wettbewerbe haben inzwischen auch das Interesse der EU-Kommission gefunden: Die nordrhein-westfälischen Wettbewerbsverfahren gelten als best-practice-Beispiele im europaweiten Erfahrungsaustausch auch hinsichtlich ihrer Reichweite. Denn Bewerbungen kamen aus allen Städten und Kreisen des Landes, „weiße Flecken“ sind nicht vorhanden.

Insgesamt stehen für diese erste Runde der Wettbewerbe rund 312 Millionen aus dem Europäischen Strukturfonds zur Verfügung. Hinzu kommen Mittel des Landes in Höhe von rund 144 Millionen Euro sowie von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und sonstiger Träger. Damit wird ein Ausgabevolumen von über 600 Millionen Euro für die Fördervorhaben ausgelöst. Für die zweite Runde von Ziel-2-Wettbewerben im Jahr 2009 stehen vorbehaltlich der Zustimmung des Haushaltsgesetzgebers Finanzmittel in einem ähnlich hohen Umfang zur Verfügung.

Bis zum Jahresende sollen möglichst viele Projekte bewilligungsreif gemacht werden, damit die Fördermittel fließen können. Ziel ist es, rund ein Drittel der Anträge zu bewilligen, den Rest gleich in den ersten Monaten des neuen Jahres.

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