"NanoMikro+Werkstoffe.NRW": Jury schlägt 15 Wettbewerbssieger für eine Förderung vor
76 Einzelanträge von insgesamt 30 Projektteams wurden landesweit im Wettbewerb „NanoMikro+Werkstoffe.NRW“ eingereicht. Nun stehen die 15 Wettbewerbssieger fest. Elf Projektverbünde aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, drei Forschungsteams sowie ein Unternehmensprojekt haben sich im Wettbewerb mit ihren Ideen erfolgreich behauptet und die Aufforderung vom Innovationsministerium erhalten, einen Förderantrag zu stellen. Für die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Nano- und Mikrotechnologien sowie der Werkstoffforschung stehen insgesamt 61 Millionen Euro aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm bereit.
Innovationsminister Pinkwart zeigte sich mit dem Wettbewerbsergebnis zufrieden: "Hier werden innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Nano- und Werkstoffwissenschaften gefördert. Sie sind Schlüssel für neue Produkte und Technologie für die Chemie und Autoindustrie ebenso wie für die Informationstechnologien."
Eine sechsköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Klaus-Peter Wittern, Forschungschef der Beiersdorf AG und Professor an der Universität Hamburg, hat die folgenden Vorhaben zur Förderung vorgeschlagen.
- AIXTRON AG
Aachen Halbleiter-Nanodrähte für Solarzellen und Leuchtdioden
- RWTH Aachen
Aufbau und Etablierung eines Zentrums für High Performance Fiber Materials
- Zentrum für Plasmatechnik Ruhr GmbH, Bochum
Aufbau und Etablierung eines "Zentrums für Plasmatechnik Ruhr"
- Raith GmbH
Dortmund Durchsatz- und kostenoptimierte Elektronenstrahllithografie für innovative MST-Anwendungen mit großflächigen 2D- und 3D-Submikrometerstrukturen
- Thermico GmbH & Co. KG, Dortmund
Entwicklung neuer Pulverwerkstoffe und Hochleistungsbeschichtungen
- adlantis Dortmund GmbH, Dortmund
Nanosystem für die einfache Werkstofferkennung in Handwerksbetrieben
- ELMOS AG, Dortmund
Submikron SOI
- Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme, Duisburg
Integrierte Mikro- und Nanosystemtechnik als strategische Weiterentwicklung der Chip-Technologie
- Universität Duisburg-Essen
Aufbau und Etablierung eines NanoEnergie-TechnikZentrum (NETZ): Funktionale Nanopartikel-Kompositmaterialien für energietechnische Anwendungen
- Innolume GmbH, Dortmund
Hochintegrierter Optical Link zur kosten- und energieeffizienten, hochbitratigen Datenübertragung im Kurzstreckenbereich
- Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Elektromechanische Komponenten mit neuen nanopartikelmodifizierten Edelmetalloberflächen
- Schwering & Hasse Elektrodraht GmbH, Lüdge
Entwicklung eines polymeren Hochleistungswerkstoffes zur Steigerung der Verarbeitungsfähigkeit von Wicklungsdrähten
- Tascon GmbH, Münster
Entwicklung innovativer analytischer Verfahrenskombinationen zur Oberflächencharakterisierung von Nanopartikeln
- Wirtschaftsförderung Münster GmbH
Aufbau und Etablierung eines Nanobioanalytik-Zentrums
- ETEC GmbH, Lohmar
Transparente Nano Keramik