Größtes Kunstprojekt der Kulturhauptstadt: Ausstellung EMSCHERKUNST.2010 startet am 29. Mai

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Größtes Kunstprojekt der Kulturhauptstadt: Ausstellung EMSCHERKUNST.2010 startet am 29. Mai

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Die Emscher-Insel bildet das Herzstück des Neuen Emschertals. Eingefasst durch den Rhein-Herne-Kanal und die Emscher ist sie zwischen 30 und 2000 Metern breit. Am 29. Mai 2010 wird hier das größte Kunstprojekt der Kulturhauptstadt eröffnet. Dann haben die Besucher 100 Tage Zeit, um die insgesamt acht Ausstellungsräume auf der Emscher-Insel zu erkunden.

40 Künstlerinnen und Künstler, zum Teil in Duos oder Gruppen arbeitend, erschaffen 20 Werke unterschiedlichster Art. In den ungewöhnlichsten Räumen, wie z. B. an Schleusen, im Kanal oder auf Industriebrachen wird ein laufendes Haus genau so zu finden sein wie eine Hobby-Ornithologenstation, ein „singender“ Felsen, ein Community-Garden oder ein wanderndes Kasperltheater.

International renommierte Künstler wie Rita McBride, Jeppe Hein oder Tadashi Kawamata als auch Studenten der Kunstakademie Münster haben den Auftrag angenommen und sich bei zahlreichen Bereisungen per Schiff, Rad und Auto intensiv mit den Standorten und der Region auseinander gesetzt.

Entstehen werden 2010 beispielsweise ein monumentales Wandmosaik auf der Außenhülle eines ehemaligen Faulturms in Herne von Silke Wagner oder ein Garten in einem ehemaligen Klärbecken in Bottrop-Ebel von Piet Oudolf und GROSS.MAX. Ergänzt wird diese Konzeption durch ein besonderes künstlerisches Projekt im Westen der Insel. Hier wird in der Nähe des Schlosses Oberhausen eine Großskulptur von Tobias Rehberger entstehen, die zugleich die Funktion eines Brückenübergangs auf die Emscher-Insel erfüllen wird.

Das Projekt EMSCHERKUNST.2010 ist ein Kooperationsprojekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, der Emschergenossenschaft und des Regionalverband Ruhr. EMSCHERKUNST.2010 wird überwiegend mit Mitteln des Landes (Staatskanzlei für Kultur NRW; Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW und Ministerium für Bauen und Verkehr NRW) und aus EU-ZIEL 2-Mitteln (Ökologieprogramm Emscher-Lippe) finanziert und durch die drei Kooperationspartner kofinanziert.

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