Emanzipationsministerin Steffens erklärte dazu: "Mit den Kompetenzzentren 'Frau und Beruf' wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Niedrige Bezahlung und unterwertige Beschäftigung von Frauen widersprechen nicht nur dem Gleichstellungsgebot, sondern sind auch ökonomisch unsinnig, weil sie für Kurzsichtigkeit stehen."
Nachdem die frauenpolitische Infrastruktur der Regionalstellen Frau und Beruf von der Vorgängerregierung zerschlagen wurde, musste ein neues Angebot aufgebaut werden. Durch ein landesweites Verfahren wurden geeignete Träger, die auf die Akzeptanz der jeweiligen Region bauen können, ermittelt, so dass die elf Zentren nun starten können. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal diesen Jahres zu rechnen.
Die größte Herausforderung für die Einrichtungen wird darin bestehen, die regionalen arbeitsmarktpolitischen Akteurinnen und Akteure für das Ziel der beruflichen Gleichstellung zu gewinnen. Das Ziel ist es, gemeinsam Initiativen und Projekte für die verschiedenen Zielgruppen zu entwickeln und diese konstruktiv zu begleiten", so Steffens.