Weniger Bürokratie, mehr Transparenz – Förderung aus EU-Strukturfonds wird vereinfacht

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Weniger Bürokratie, mehr Transparenz – Förderung aus EU-Strukturfonds wird vereinfacht

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Die Vergabe von Fördermitteln aus den europäischen Strukturfonds für regionale Entwicklung (EFRE) wird in Nordrhein-Westfalen ab der kommenden Förderperiode vereinfacht. Dazu hat das Landeskabinett in seiner Sitzung am 6. Juni in Berlin konkrete Maßnahmen beschlossen.

„Bei der EU-Förderung sollen die Inhalte im Mittelpunkt stehen, nicht Fragen der Durchführung. Deshalb gestalten wir die Abwicklung der Wettbewerbs- und Bewilligungsverfahren einfacher, unbürokratischer und transparenter. Dieses zentrale Förderangebot wird dadurch nachvollziehbarer und attraktiver“, erklärte Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Zentrale Vereinfachungen sind die Einführung von Pauschalen und ein erleichtertes Vergaberecht. Darüber hinaus wird die Zahl der an der Förderung beteiligten bewilligenden Stellen auf maximal zehn reduziert – derzeit sind es über 100. Zweckgebundene Spenden und bürgerschaftliches Engagement können künftig als Eigenanteile anerkannt werden. Vorgesehen ist außerdem, eine EFRE-Rahmenrichtlinie einzuführen, in der EU- und Landesrecht harmonisiert werden. Die neuen Regelungen sollen ab der kommenden Förderperiode gelten (2014-2020).

„Bei der Auswahl der Projekte gilt weiterhin: Gefördert werden die besten und innovativsten Vorhaben. Deshalb wird es auch in Zukunft zahlreiche Wettbewerbe und wettbewerbsähnliche Auswahlverfahren um die EU-Mittel geben. Denn die haben sich bestens bewährt“, erläuterte Duin.

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