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“Dortmunder U“ auf dem Weg zum Zentrum für Kunst und Kreativität mit internationalem Qualitätsanspruch

Dortmunder_U

Die von der Landesregierung im Februar 2008 angekündigte Förderung durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen traf jetzt auch als formeller Bewilligungsbescheid in Dortmund ein: Regierungsvizepräsidentin Karola Geiß-Netthöfel überreichte das auf 32.053.000 Euro lautende Dokument im Rathaus an Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer.

Bis zum Jahr der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 wird der U-Turm seinen Betrieb als europaweit einzigartiges Innovationszentrum an der Scharnierstelle zwischen Wissenschaft, Kunst, Bildung und Wirtschaft aufnehmen. Die Kosten für Sanierung und Umbau des 1926/27 erbauten ehemaligen Gär- und Lagerhochhauses sind mit rund 46 Millionen Euro kalkuliert. Davon tragen die EU 50 %, das Land 20 % und die Stadt Dortmund 30 %.

Nach dem Entwurf des Dortmunder Büros Gerber Architekten wird der U-Turm durch eine über alle Geschosse offene ‚Kunst-Vertikale’ in seinem ganzen Volumen sichtbar und erlebbar gemacht. Außen angehängte Kuben signalisieren schon von weitem die neuen Inhalte des ehemaligen Industriebaus. Das Foyer im Erdgeschoss geht in eine überdachte Piazza über, die die Verbindung zu dem neuen Stadtquartier schafft, das in den nächsten Jahren entstehen wird. Über Rolltreppen gelangt man bis in die „Kathedrale“ direkt unter dem leuchtenden ‚U’. Hier gibt es Platz für Veranstaltungen, eine Cafélounge sowie den KulturChannel 2010. Eine Dachterrasse eröffnet zudem spektakuläre Stadtansichten. In den Geschossen dazwischen werden die Fachhochschule und die TU Dortmund (1. OG) und das Museum am Ostwall (4. und 5. OG) neue Räumlichkeiten finden. Aus dem zweiten und dritten Obergeschoss werden sogenannte Kreativetagen und das sechste Obergeschoss steht für Sonderausstellungen zur Verfügung. Zudem will der Filmemacher Adolf Winkelmann („Contergan“) die fensterlose Außenwand entlang der geplanten Rolltreppe mit neun „Filmfenstern“ beleben. Im ‚U’ will er ellipsenförmig optische Eindrücke vermitteln von der Welt, in der wir leben. Hierzu wird ein dichtes Netz von Leuchtpunkten (LEDs) gespannt, um großflächig und in festen Zeitabständen bewegte Bilder zu erzeugen.

Dem zugrunde liegt der Gedanke, dass Kunst, Kultur und die damit zusammenhängenden Wirtschaftbereiche zum Motor für die Stadt und Einnahmequelle für die Dortmunder werden können. Denn der Besucher, der zu Ausstellungen, Festivals oder Konzerten kommt, will essen, ins Café gehen, übernachten und einkaufen. Kreative Köpfe aus allen Sparten mag das Dortmunder U anziehen, weil hier die Branchenkollegen zahlreich vertreten sind. So könnte das Zentrum Strahlkraft über die Region hinaus entfalten und weitere Betriebe dazu motivieren, auf das Areal zu gehen.

weiterführende/zusätzliche Infos

Stadt Dortmund

Arbeitsgruppe Rheinische
Straße/U-Turm

Karl-Friedrich Ostholt
Tel. 0231/50-2 64 16
kostholt@stadtdo.de

Susanne Linnebach
Tel. 0231/50-2 64 17
slinnebach@stadtdo.de

Projekt des Monats

Forschungsprojekt NEGECA – Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen Lungenkrebs

Innovationswettbewerbe 2009

Die Innovationswettbewerbe für 2009 stehen fest. Informieren Sie sich hier über die geplanten Wettbewerbe der zweiten Runde und die voraussichtlichen Wettbewerbsstarts.

Ziel 2 Newsletter

Interessante Projekte, Wettbewerbe und Initiativen zum Mitmachen: Der Newsletter "Ziel 2 Konkret" berichtet regelmäßig über die neuesten Entwicklungen des Ziel 2-Programms.

Der Film zum Programm

Für Einsteiger: Der Kurzfilm zur Einführung in das NRW Ziel 2-Programm (EFRE) – Hintergründe, Strategie und Förderpraxis.

Erfolgreiche Strukturfondspolitik NRW

Das NRW-EU Ziel 2-Programm für die Förderperiode 2000 - 2006 unterstützte mit rund 2 Mrd. Euro den Strukturwandel im Ruhrgebiet und ausgewählten Teilregionen. Mehr zu den Inhalten und Ergebnissen der abgeschlossenen Förderperiode unter