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Das NRW/EU.Mikrodarlehen – Keine gute Idee soll an der Finanzierung scheitern

Mikrodarlehen

Mikrodarlehen sind eine innovative Fördermaßnahme für Kleinstunternehmen. Das Land NRW und die Europäische Union stellen die Mittel zur Verfügung. Mit einer Starthilfe zwischen 5.000 und 25.000 Euro ist vielen Bürgern in Nordrhein-Westfalen bereits der Sprung in die Selbständigkeit gelungen.

 

Ob mobiles Café, Küchenplaner oder die Innenreinigung von Trucks – Ideen für das eigene Unternehmen gibt es mehr als genug. Der kritische Punkt ist häufig die Finanzierung. Denn im Bereich der Klein- und Kleinstdarlehen sind Banken eher zurückhaltend. Diese Lücke in der Gründungsförderung soll das Programm mit NRW/EU.Mikrodarlehen schließen.

Im Oktober 2008 hat das Wirtschaftsministerium NRW das Förderprogramm der Mikrodarlehen aufgelegt. Die Mittel stammen je zur Hälfte vom Land Nordrhein- Westfalen und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ein so genannter revolvierender Fonds, heißt: Zurückgezahlte Mittel werden erneut als Mikrodarlehen vergeben.

Voraussetzung, um das Darlehen beantragen zu können, ist ein Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Entscheidend aber ist die Idee: Welche Tätigkeit genau die angehende Unternehmerin oder der Unternehmer ausüben möchte. Förderungswürdig sind darüber hinaus auch freiberufliche Tätigkeiten. Der erste Gang des Antragstellers führt ins örtliche STARTERCENTER NRW. Hier wird die Geschäftsidee auf ihre Tragfähigkeit hin überprüft. Der nächste Schritt ist die Entwicklung eines förderfähigen Geschäftsplans. Schließlich leiten die Mitarbeiter des STARTERCENTER NRW das fertige Konzept an die NRW.BANK weiter. Die Bank kann dann ein Darlehen zwischen 5.000 und 25.000 Euro bewilligen. Damit ist die Betreuung der Gründer aber noch nicht abgeschlossen, auch während der ersten Geschäftsjahre helfen die Berater weiter. Mittlerweile hat sich die Zahl der beteiligten STARTERCENTER NRW von 17 auf 30 erhöht – die Nachfrage ist groß.

Die Erfahrung mit Mikrodarlehen in NRW zeigt, die Geschäftsideen stammen aus vielen Branchen und sind verteilt über das ganze Land. Ob KFZ-Veredelung, mobile Fahrzeugpflege oder die technische Prüfung für Luftfahrtgeräte – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Etwa die Hälfte der Kleinstgründer startet aus der Arbeitslosigkeit heraus und schafft Arbeitsplätze für sich und andere. Bislang wurden 556 Kleinstdarlehen bewilligt. In der Folge sind mehr als 600 Arbeitsplätze entstanden, davon annähernd die Hälfte für Frauen.

 

weiterführende/zusätzliche Infos

Kontakt

 

NRW.BANK
www.nrwbank.de

 

STARTERCENTER NRW
www.startercenter.nrw.de

 

Projekt des Monats

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