Gesucht werden die besten Ideen für Materialien, Verfahren und Systeme zur H2-Speicherung
Wasserstoff spielt in allen Szenarien zur künftigen Energieversorgung eine herausragende Rolle. Womit sollen Brennstoffzellen betrieben werden? Wie kann man Strom aus erneuerbaren Energiequellen speichern? Vor allem: Welche alternativen Kraftstoffe können wir entwickeln, die gleichermaßen zur Versorgungssicherheit wie zur Effizienzsteigerung und zur CO2-Reduktion beitragen? Der Speicherung von Wasserstoff als Sekundärenergieträger kommt dabei in vielen Anwendungsfällen die Rolle einer Schlüsseltechnologie zu. In Nordrhein-Westfalen weist die innovative Werkstoffentwicklung mit zahlreichen wissenschaftlichen Instituten hohe Innovations- und Zukunftspotenziale auf. Sie nehmen bereits heute im europäischen Vergleich eine sehr gute Stellung ein.
Mit dem Förderwettbewerb "EnergieForschung.NRW" will die nordrhein-westfälische Landesregierung gezielt neue Forschungs- und Entwicklungsimpulse in die technologieorientierten Zukunftsmärkte im Bereich der Wasserstoffnutzung und der damit verbundenen Technologiegebiete geben. "EnergieForschung.NRW" stellt dabei auf Vorhaben ab, die dazu beitragen, die Speicherung von Wasserstoff wirtschaftlicher zu machen und die Entwicklung des Zukunftsmarkts "Wasserstoff und Brennstoffzelle" vertiefen und beschleunigen. Gesucht werden innovative Konzepte u.a. für Kooperationsvorhaben von Wissenschaft und Wirtschaft, Industrielle Innovationsvorhaben und Vorhaben der Wissenschaft, Innovationsplattformen sowie Infrastrukturmaßnahmen, aber auch Studien und Konzepte für den Auf- und Ausbau von Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der nordrhein-westfälischen Wasserstoffspeichertechnologie.
Projektträger ETN
Forschungszentrum
Jülich GmbH
Karl-Heinz-Beckurts-Str. 13
52428 Jülich
Dr. Michaela Krupp
Tel.: 02461 690-604
18. September 2008
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Nordrhein-Westfalen als energiewirtschaftliches Zentrum Europas braucht eine starke Forschungslandschaft. Der Cluster EnergieForschung bündelt die Forschungsaktivitäten auf dem Weg zum Energieforschungsland Nr. 1.